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Umgang mit Legasthenie/LRS– Nachteilsausgleich

Legasthenie/LRS (Lese-Rechtschreibstörung, Lese-Rechtschreibschwäche)  ist eine sogenannte Teilleistungsstörung. Es handelt sich dabei um einen Nachteil des einzelnen Schülers, der dazu führt, dass er geringere Chancen als die anderen Schüler hat.

Aufgrund des im Schulrecht geltenden Grundsatzes der Chancengleichheit haben Schüler mit  Teilleistungsschwächen das Recht auf Fördermaßnahmen, um diesen Nachteil (sofern dies überhaupt möglich ist) zu beheben.

  • differenzierte Lernangebote bei Rechtschreibübungen

  • wöchentlicher Lernstützpunkt mit adäquatem Lese-Rechtschreib-Programm

  • Diagnose der Rechtschreibprobleme

  • individueller Förderplan => Dokumentation des individuellen Lernfortschritts

 

Darüber hinaus kann ein Nachteilsausgleich erfolgen:

  • Bei schriftlichen Leistungsnachweisen der Rechtschreibung kann der Lehrer eine andere Aufgabe stellen, die eher geeignet ist.

  • Je nach Härte der LRS können nach pädagogischem Ermessen die Leistungen im Rechtschreiben als Ersatz der Note oder ergänzend zur Note auch schriftlich erläutert werden (erfordert das Einverständnis der Eltern).

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